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Kolumne

Haarentfernung durch Laser Epilation

N. Sommers Bild

Eingetragen von N. Sommer. | Mo, 2009-02-09 13:55

Die meisten  Körperregionen können sehr zur Freude der Betroffenen behandelt werden. Oft sind es Oberlippen, Wangen, Kinn, Arm, Achseln, Bauch, Beine, Po, Brust und Bikinizone. Beim Lasern wird beispielsweise ein Handapplikator nach und nach auf die zu behandelnde Fläche gesetzt, und präzise kontrollierte Impulse aus einer Kombination elektrischer und optischer Energie dringen in die Haarfollikel ein. Das Melanin der Haare wandelt diese Energie in Wärmeenergie um und die Follikel werden zerstört, ohne dabei die Haut zu schädigen.

Wer sich Haare entfernen lassen möchte, ist in der Regel sehr daran interessiert, dass diese Behandlung lange anhält. Je nach Körperregion sind bekanntermaßen nur zwischen 10% und 50% aller Haare im Wachstum, und nur diese befinden sich in behandelbarem Zustand. Die Laser Epilation verspricht äußerst zufriedenstellende Ergebnisse.

Bei der Laser Epilation / lazer epilasyon   können die Follikel der Haare manchmal in einer Sitzung komplett entfernt werden. Doch gerade an den Extremitäten sind mehr Sitzungen notwendig, an Brust, Bauch, Rücken und Gesicht muss man Geduld mitbringen. Diese Angaben sind allgemeiner Natur und ein schneller Behandlungserfolg hängt immer von verschiedenen Faktoren der Wachstumsphase, Energieeinstellung, Farbe von Haut und Haaren etc. ab. Als Faustformel gilt: Je heller die Haut und je dunkler die Haare, desto effektiver die Behandlung, auch bei der Laser Epilation.

( Caption: Dienstleistungen | Kolumne )

Mit American Dream die Zukunft neu leben in den USA

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Eingetragen von Ovan. | Do, 2008-04-03 10:43

Die Greencard von American Dream als beste Grundlage den Amerikanischen Traum zu erfüllen

 

Teaser:

Bis zum 15. Oktober können Auswanderer, die von einem Leben in den USA träumen, an der Green-Card Lotterie teilnehmen und mit etwas Glück zuversichtlich in eine neue Zukunft zu starten

 

Text:

Die USA sind für viele Ausreisewillige die erste Wahl, wenn es darum geht ein neues Leben in einem anderen Land zu führen. Mit der Greencard Lottery von American Dream kann sich der Traum von einem neuen Leben in Amerika erfüllen. USA-Fans können sich bis zum 15. Oktober 2008 bei American Dream für eine Greencard bewerben.

 

Mit der richtigen Unterstützung in der Green Card Lotterie gewinnen

Utopia 2.0 – Die Metamorphose der Netz-affinen Gesellschaft

Alexander Dorts Bild

Eingetragen von Alexander Dort. | Mi, 2007-07-25 16:47


Die Zeiten ändern sich! Heute schneller denn je und nirgendwo erkennt man diesen Wandel derzeit besser, als im Internet. Startups verschwinden schneller wieder von der Bildfläche, als sich ihre Namen einprägen lassen oder werden bereits wenige Monate nach Gründung von gefräßigen Konzern-Muränen geschluckt. Technologie-Trends werden quasi über Nacht geboren, um wenige Wochen später wieder von noch neueren Lösungen verdrängt zu werden. Was ist es, was unsere Gesellschaft zu derart obskuren Handlungen treibt? Worin liegt diese enorme Geschwindigkeit begründet, mit der wir heute privat wie geschäftlich funktionieren und was wird uns am Ende dieser interaktiven Hochgeschwindigkeits-Trasse erwarten?


Das Internet ist in den Industrienationen allgegenwärtig. Kaum ein Gartenbauverein, der noch keine eigene Website betreibt, kaum eine lockere Junggesellenrunde, bei der nicht früher oder später das Thema Netzwerken fallen würde. Dort, wo früher noch getrommelt wurde, wird heute genetworked, da, wo man früher noch stolzgeschwellt seine Fähigkeiten propagierte, präsentiert man heute die Kontakte im eigenen Netzwerk, die das alles noch viel besser können, als man selbst. Kennen steht somit heute oftmals vor dem Können und Quantität wird vor Qualität gehandelt.

Dies war selbstverständlich nicht immer so! Noch vor wenigen Jahren schien soweit noch alles in schönster Ordnung in unserer Online- wie Offline Welt. Um es genau zu sagen: noch vor wenigen Jahren waren wir uns der Existenz einer scheinbaren Parallelwelt noch gar nicht so Recht bewusst!

Erst als Tim O’Reilly von der O’Reilly Media Inc. im Oktober des Jahres 2004 auf seiner heute legendären Konferenz erstmals den Begriff Web 2.0 für das gebrauchte, was er und jeder andere Internetnutzer da tagtäglich im Web beobachtete, bekam dieses maßgeblich durch die Open-Source Bewegung geprägte Gebilde aus Kennen und Lernen im Netz einen Namen. Keinen besonders kreativen zugegebenermaßen, doch einen scheinbar recht gebräuchlichen! Mit einemmal war plötzlich nur noch von Web 2.0 die Rede und der globale Hype, der durch dieses Buzzword beschrieben werden sollte, startete in seine erste Runde.

Fragte man die Jünger dieser Bewegung, was denn unter dem Begriff Web 2.0 zu verstehen sei und was man mit Web 2.0 machen könne, bekam man fast ausschließlich vage Umschreibungen mit Schlagworten wie „Interaktiv“, „social networking“, „Mitmach-Internet“ an den Kopf geworfen. Selbst heute, im Jahr Zwei nach O’Reilly, können nur wenige mit der Begrifflichkeit Web 2.0 etwas anfangen oder diese gar erklären, doch noch immer will nahezu jeder mitmachen und jeder Zweite ein Stück von diesem globalen Magermilchkuchen abhaben.

Was ist es also, was diese neue Euphorie begründet? Reichte das Zerplatzen der ersten Internetblase nicht aus? Und worauf verflixt noch eins sollen wir uns vorbereiten, wenn wir noch nicht einmal genau definieren können, wo wir stehen?

Sven-David Müller-Nothmann: Mister Diätetik wohnt jetzt in Köln!

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Eingetragen von qualimedic. | Mi, 2007-01-10 16:58

Seit dem 27. Dezember 2006 wohnt mit Sven-David Müller-Nothmann einer der bekanntesten Ernährungs- und Diätexperten in Köln, teilt heute das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit. Als Diätassistent und Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft arbeitet er seit vielen Jahren erfolgreich als Medizinpublizist und Fernseh-Moderator. Für sein Engagement in der Ernährungs- und Diabetesaufklärung hatte ihn Bundespräsident Horst Köhler 2005 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (kurz Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet. Seinen Berufsweg prägte der Diabetes mellitus, denn im Februar 1976 erkrankte er selbst an dieser chronischen Stoffwechselkrankheit. Die Diabetes- und Ernährungsaufklärung ist für mich eine echte Herzensangelegenheit, betont er nachdrücklich.

Als geübter und beliebter Interviewpartner hofft Sven-David Müller-Nothmann die Medienmetropole Köln im Bereich Ernährung, Diätetik sowie Gesundheitsförderung bereichern zu können. In den vergangenen Jahren habe ich mehr als 500 TV- sowie über 1000 Radio-Interviews gegeben, so Müller-Nothmann. Seit vielen Jahren ist er Ernährungsexperte im TV-Magazin Service Trends des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main. Seit 2003 moderiert er in Leipzig das TV-Magazin GesundZeit. Sven-David Müller-Nothmann ist Autor von 45 Büchern. Dazu gehören neben klassischen Ernährungsratgebern für Diabetiker auch die von ihm entwickelte Müller-Diät sowie mit „Praxis der Diätetik und Ernährungsberatung“ und „Berufspraxis für Diätassistenten und Diplom Oecotrophologen“ anerkannte Fachbücher für Diätassistenten, Ernährungswissenschaftler und auch Ernährungsmediziner. Sven-David Müller-Nothmann ist regelmäßig Gast in Hörfunk und Fernsehsendungen. Zudem ist er Kolumnist der Zeitschriften Fit for fun und Frau von heute. Zu seinen Bestsellern gehören das revolutionäre Buch „Moderne Ernährungsmärchen“, der satirische Ratgeber für Übergewichtige „Jeder kriegt sein Fett weg“, der Ratgeber „Zimt gegen Zucker“ sowie die „Kalorien-Ampel“, mit dem von ihm entwickelten Ampelsystem zur Bewertung der Nahrungsinhaltsstoffe.

( Caption: Gesundheit | Kolumne )

openBC will sich zukünftig XING nennen

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Eingetragen von Alexander Dort. | Do, 2006-09-28 01:19

Die deutsche Vorzeige-Community openBC hat sich dazu entschlossen, ihren Namen zu ändern. Seit wenigen Tagen ist dieser Schritt nun auch offiziell angekündigt worden und der neue Markenauftritt wird nun auch erstmals über eine Micro-Site der Öffentlichkeit vorgestellt. Dass diese Umstellung nicht nur positiv von den nach eigenen Angaben 1,5 Mio. Mitgliedern des Business Clubs angenommen wird, lässt sich erahnen und wird auch im aktuellen Beitrag von Lars Hinrichs, Gründer und Geschäftsführer der Open Business Club GmbH, im eigenen Corporate-Blog deutlich.

Schon seit längerem wurde an einem grafischen Relaunch des openBC Netzwerkes gearbeitet und auch die Community eingeladen, Designvorschläge beizusteuern. Erst in einem Interview mit der Wirtschaftswoche am 24. Juni äußerte Hinrichs erstmals den Gedanken, den Markennamen des Clubs zu ändern: "WirtschaftsWoche: Warum heißt das Unternehmen OpenBC? Ist das nicht ein Widerspruch zwischen freiem Zugang und der Abgeschlossenheit eines Businessclubs? Hinrichs: Ehrlich gesagt: Mir ist nichts Besseres eingefallen. Doch der Name wird sich ändern. Er wird kürzer, internationaler. In englischsprachigen Ländern steht BC für Before Christ und open wird oft als unsicher wahrgenommen. Wir müssen einen Global Brand aufbauen. Ich werde die Kunden mit auf eine Reise der Umbenennung nehmen. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen. WirtschaftsWoche: Sind das schon erste Vorbereitungen für eine Börsengang? Hinrichs: Wir können uns in Zukunft vieles vorstellen. Wichtig ist, dass wir ein unabhängiger Player mit einem funktionierenden Geschäftsmodell bleiben."

Kommen wir also auf das funktionierende Geschäftsmodell zurück. Der Erfolg des open Business Club steht außer Frage und auch das Konzept schien bis dato aufgegangen zu sein. Auch aus meiner bescheidenen Sicht ist der richtige Zeitpunkt für eine Überarbeitung des Brandings richtig gewählt worden und der Relaunch war eigentlich schon seit mindestens einem Jahr überfällig. Doch muss auch ich zugeben, dass ich etwas zweifelnd ob der neuen Markenausrichtung bin. Unter dem Markennamen XING will man nun also die Marke openBC neu platzieren und internationaler werden, doch über ein wenig Recherche kann jeder erkennen, dass dieser neue Markenname eventuell nicht so ganz intelligent gewählt wurde. XING kommt aus dem chinesischen und heißt übersetzt nichts anderes als Stern und ist auch ein weit verbreiteter Familienname in China. Nicht zuletzt durch den durchbrechenden Erfolg der amerikanischen Firma Xing Technology Inc., die Anfang der 90'er Jahre Hard- und Software Encoder und Decoder entwickelte und später von Real Networks geschluckt wurde, ist das Netz voll mit Einträgen zu Xing. Google alleine spuckt über 10 Mio. Ergebnisse zum Keyword XING aus und auch Google-News bietet bereits Hunderte von Einträgen. Durch die recht rudimentäre Bedeutung des Begriffs im Chinesischen finden sich selbstverständlich unzählige offizielle und inoffizielle Verwendungen des Begriffs als Markenname, Produktbezeichnung, etc. aus unterschiedlichsten Wirtschaftsgebieten und Regionen.

Die wohl kritischsten Nutzer dieses Markenzeichens kommen selbstverständlich aus dem von Hinrichs stark avisierten asiatischen Raum - so auch ein großer Telefonhersteller aus China. Schaut man sich hierzu die öffentlich abrufbaren Einträge in den Online-Patent - und Markenregistern der einzelnen Länder an, so wird man unter dem Begriff sehr schnell auch fündig und sogar Einträge mit ähnlichen oder gleichen Klassendefinitionen fallen im internationalen Vergleich immer wieder auf. Zwar stellt man mit Interesse fest, dass "rein zufällig" die Wortmarke XING der bereits erwähnten amerikanischen XING Technology Inc. im August diesen Jahres auslief und auch nicht vom ehemaligen Inhaber verlängert wurde, doch findet man auch heraus, dass ein deutsches Unternehmen aus dem bayerischen Raum diese Marke bereits 1996 registrierte und im März diesen Jahres die Markeneintragung verlängert wurde, im Mai die Umklassifizierung erfolgte und der Rechtsübergang der Marke zur Open Business Club GmbH beantragt wurde, welcher im Juli rechtskräftig war. Somit ist auch klar, dass vermutlich bereits zum Jahresanfang 2006 die Neuausrichtung des openBC beschlossen wurde.

Insofern seien Zweifel diverser Kritiker dieser Neuausrichtung schon begründet, dass dieser Namenswechsel eventuell bereits zur letzten Venture-Capital Spritze über 5,7 Mio. € durch Wellington Partners im November letzten Jahres beschlossen wurde, um einen möglichen Börsengang des Unternehmens vorzubereiten.

Ebenfalls findet man bei der Markenrecherche heraus, dass die Umklassifizierung der Marke, die u.a. als Gemeinschaftsmarke zur internationalen Verwendung beim Europäischen Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt eingetragen wurde, aufgrund diverser Widerspruchsverfahren noch nicht vollständig erfolgte. Zwar erscheinen die aktuell einsehbaren Widersprüche nicht allzu bedrohlich für openBC doch man stellt sich hier schon recht schnell die Frage, wieso man derart früh mit einer noch nicht klar gesicherten Marke an die Öffentlichkeit tritt - insbesondere bei einem international derart kritischen neuen Branding wie XING!

Es bleibt abzuwarten, ob der neue Markenauftritt von openBC vom Markt angenommen wird und ob der Club es auch schafft, längst überfällige und von der Gemeinde tausendfach geforderte Features wie Medienmanagement  - wenigstens eine Uploadmöglichkeit für Bilder - und Formatierungsoptionen bei diesem Relaunch einzubinden. Doch bleibt auch die Hoffnung, dass der bisherige Erfolg der Community hinter der von Hinrichs befürchtete Fehlinterpretation des bisherigen Namens zu "unsicher Before Christ" nicht bereits zur kommenden Weihnachtszeit als neuer, alter Abendstern XING in die Geschichte eingegangen sein wird. Auch bleibt die Frage offen, wann und wie Hinrichs sein Versprechen einlösen möchte, seine Kunden mit auf die Reise der Umbenennung seines neuen Ein-Stern-Business-Clubs zu nehmen!     [adsbc]

Alexander Dort
Social Business Club

Das wahre Gesicht des Web 2.0 - virtuelle Deportation im 21. Jahrhundert?

Alexander Dorts Bild

Eingetragen von Alexander Dort. | Mi, 2006-09-06 00:33
Soziale Netzwerke, Online Gemeinden oder Communities, wie man heute wohl zu sagen pflegt, sind derzeit allgegenwärtig und werden unter dem von Tim O'Reilly im Herbst 2004 geprägten Schlagwort Web 2.0 als neues Eldorado des modernen Internets gepriesen. Neben der eigentlich schon uralten Eigenschaft der interaktiven Kommunikation und gemeinschaftlichen Lieferung der Inhalte dieser Netzwerke zeichnen sich diese vornehmlich durch aalglatte Corporate Designs aus und versuchen nicht nur hierdurch ihren Nutzern eine heile Welt vorzugaukeln.

Diese sehen sich somit in Hoch-Zeiten des Phishings, Spammings und Keyloggings auch gerne dazu animiert, sich auf diesen Plattformen zu registrieren und neben ihren sensibelsten persönlichen Daten auch gleich ihre komplette Psyche in solche Netzwerke einzutippen. In vielen Fällen wird auch eine vermeintliche Sicherheit durch die Verwendung von SSL Scripten unterstrichen und niemand scheint sich großartig Gedanken darum zu machen, dass die maßgebliche Gefahr, die von solchen Netzwerken ausgeht, in den meisten aller Fälle gar nicht von außen, sondern aus dem Inneren dieser Gemeinden ausgeht! Erst seit Kurzem werden Stimmen laut, dass ein vermehrter Empfang von Spams oder gar Scheckkartenmissbrauch oftmals erst nach Beitritt in eine dieser trendigen Communities feststellbar war. Ist dies ein Wunder? Nie war es leichter gewesen, Datamining ohne größeren Aufwand zu betreiben und niemals zuvor ist das Individuum derart freigiebig mit seinen persönlichen Daten aufgetreten. Nur am Rande erwähnt - kein Portalbetreiber dieser Welt kann guten Gewissens die Garantie aussprechen, dass persönliche Daten zu Hundert Prozent sicher sind!

Doch ein besonderer Umstand sollte uns weit mehr zu Denken geben: wer trägt in diesen Netzwerken die Entscheidungsgewalt zu Rechtsprechung, nach welchen Gesetzen wird gehandelt und welche Auswirkungen kann und wird dies auf unser Sozialverhalten haben?

Sicherlich steht es außer Frage, dass eine Gemeinde immer auch ein Rechtssystem haben muss - dies liegt nun einfach mal in der Natur des Menschen verwurzelt. Doch wer übt diese aus und nach welchen Grundsätzen wird hier gehandelt? Die Beantwortung dieser Frage ist ebenso einfach wie bedenklich: in fast allen Fällen wird nach selbst definierten Gesetzen gehandelt, seien sie nun Netikette, AGB oder wie auch immer benannt. Die wenigsten Neumitglieder lesen sich diese durch, so sie überhaupt verständlich geschrieben sind, und so gut wie keiner lässt sich durch diese dann auch wirklich abschrecken. Somit interagieren in großen Netzwerken oftmals Millionen von Menschen miteinander, ohne sich der Situation wirklich bewusst zu sein, dass in der Administration oder dem Management dieser neuen, virtuellen Heimat oftmals eine einzige Person sitzt, die nach Tagesform entscheidet, wer Mitglied sein darf und wer nicht!

Bewusst wurde mir dies erstmals an diesem Wochenende, als ich selbst im open Business Club (openBC.com) Opfer dieser virtuellen Monarchie wurde. Als sehr aktives Premium-Mitglied seit ziemlich exakt zwei Jahren und somit einem Mitbereiter des Erfolges dieses Netzwerkes, der sich innerhalb des Netzwerkes nie etwas zu Schulden hat kommen lassen, musste ich mir am vergangenen Sonnabend erstmalig Luft über den Umstand verschaffen, dass dieser "Business Club" aus meiner bescheidenen Sicht zunehmend zu einem besseren Chat-Raum für "Junggebliebene" zu verkommen scheint. Über Tage hinweg waren nur noch unsinnige Beiträge zu Themen wie "Jodeldiplom", "Männern in Miniröcken" und sonstigem Wildwuchs zu finden. Eine avisierte Nutzung dieses Clubs, dem man schließlich aus dem Anspruch heraus beigetreten ist, Geschäftskontakte zu knüpfen und auf adäquatem Niveau Wissen mit kompetenten Gleichgesinnten auszutauschen, wie es ja auch bei der Bewerbung des Clubs angepriesen wird, war hier einfach nicht mehr möglich. So geschah es, dass ich nach fast 5 Stunden mit zunehmendem Adrenalinspiegel auf zugegebenermaßen etwas zu schroffe Art eine Diskussion in einem der maßgeblich an dieser Misere beteiligten Foren - oder Gruppen, wie man die Foren mittlerweile in diesem Club nennt - entfachte. Dass dies eine Lawine der gruppendynamischen Empörung auslöste sollte klar sein und wurde auch von mir erwartet. Ganz bewusst hatte ich auch meine weitere Kommunikation in diesem Themenbaum auf das absolute Minimum begrenzt. Da ich von Grund auf niemanden persönlich angreife, tat ich dies selbstverständlich auch in dieser Diskussion nicht und nach ca. 3 Stunden hatten sich sowohl die Gemeinde, als auch der anwesende Moderator dieser Gruppe wieder beruhigt. Was dann geschah war allerdings überaus interessant. Einer der Moderatoren, der zu Diskussionszeiten gar nicht anwesend war, meldete sich ca. 2 Stunden nach Beendigung des Themas erneut zu Wort, griff mich nachträglich mit aus der Luft gegriffenen Beschuldigungen persönlich an und sperrte kurzerhand meine Mitgliedschaft in dieser Gruppe. Da ich auch vor meinem Beitrag in dieser Gruppe dort kein Mitglied war und mich auch gleich nach Beendigung des Themas bereits wieder aus dieser Gruppe abmeldete, störte mich das natürlich nicht im Geringsten. Dass dieser Moderator mich dann auch noch persönlich ansprach war ebenfalls noch verständlich für mich und ich dachte auch, nach erneut 2 Stunden direkter Kommunikation, dass auch wir uns wieder einig waren.

Am darauf folgenden Morgen jedoch sollte ich eines Besseren belehrt werden! Mein Zugang zum Gesamtnetzwerk war kommentarlos gesperrt worden und nur durch mehrfaches Nachfragen wurde mir von einer Mitarbeiterin des "open Business Clubs" dann lapidar mitgeteilt, dass man meinen Account gelöscht habe!

24 Monate lang hatte ich die Form gewahrt und sogar in vielen Diskussionen immer wieder versucht zu vermitteln. 24 Monate lang hatte ich meine Beiträge an den Club entrichtet und über abertausende Zeilen, die ich in diese Plattform einhackte, meinen bescheidenen Beitrag zum Erfolg der Plattform geleistet und nach einer Diskussion, bei der es mir in erster Linie um das Aufrechterhalten des Niveaus dieses selbst erklärten Business Clubs ging, wurde ich kurzerhand ausgelöscht!

Hier wurde mir mit einem male die Gefahr bewusst, in die man sich meist unwissentlich bei diesen modernen Netzwerken begibt. Ein komplettes soziales Umfeld, alle gepflegten Kontakte die man über Jahre hinweg in diesen Netzwerken sammelt und aus denen auch Freundschaften entstehen, sind einzig und alleine von den Monarchen dieser Netzwerke abhängig, die ihre Entscheidungsgewalt ob der Mitgliedschaft einzelnen Personen anscheinend auf Basis von eigener Tagesverfassung und persönlicher Auslegung selbst definierter Regeln ausüben.

Und es kommt sogar noch besser, wer nun denkt, dass nach einem solchen Ausradieren seiner virtuellen Präsenz wenigstens auch alle mühsam zusammengetragenen persönlichen Inhalte aus dem Netzwerk entfernt werden und man die bereits im Voraus gezahlten Mitgliedsbeiträge zurückerstattet bekäme, der hat sich wahrlich getäuscht! Alle Inhalte bleiben mit Namensnennung des gelöschten Verfassers im Netzwerk bestehen - auch wenn man in keiner Weise mehr auf Feedbacks reagieren oder sich gegen persönliche Angriffe wehren kann, so man dies überhaupt mitbekommt - und der Einbehalt vorausbezahlter, doch nicht mehr nutzbarer Mitgliedsbeiträge im Falle der Löschung eines Accounts ist sogar in den AGB des Clubs deklariert. Hatte ich da vor 2 Jahren doch etwas überlesen?


Nun werden viele, die diesen Beitrag lesen, sicherlich überlegen wieso gerade ich versuche diese Gefahren aufzuzeigen, denen man sich als aktives Mitglied der schönen, neuen WEB 2.0 Welt aussetzt. Kann man doch über ein wenig Recherche recht einfach erkennen, dass wir ebenfalls recht aktiv in diesem neuen Marktsegment unterwegs sind.

Auch diese Erklärung ist einfach: dieser persönliche Vorfall, der mir diese Gefahren erst richtig aufzeigte, veranlasste uns zu einem Umdenken. Regularien wird es wie bereits erwähnt immer geben müssen. Zu viele Trolle, Spammer und andere böse Buben tummeln sich in dieser virtuellen Welt, doch dürfen wir die Entscheidungsgewalt über individuelle Rechte der Mitglieder nicht mehr der persönlichen Einschätzung einzelner Administratoren überlassen! Aus diesem Grund erarbeiten wir derzeit ein demokratisches Mitgliedermanagement für unsere Portale über das es den Mitgliedern möglich sein wird, gemeinschaftlich über einen Fortverlauf oder eine Sperrung einzelner Mitgliedschaften zu entscheiden, nachdem diese durch unerwünschte oder verbotene Handlungen in unseren Clubs aufgefallen sind. Als ersten Club werden wir den Social Business Club innerhalb der nächsten zwei Wochen mit dieser neuen Funktion ausstatten und hoffen, hiermit dem Gedanken der Sozialen Netzwerke eine neue Option spenden zu können!

Schließlich und endlich sollten Soziale Netzwerke in erster Linie mindestens eines sein - sozial!

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Alexander Dort
Social Business Club

( Caption: Kolumne )

Vergleichstest Fotobücher

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Eingetragen von catapa. | Mo, 2006-06-19 18:53

Fotobücher werden immer beliebter und scheinen den traditionellen 10x15 Bildabzug abzulösen. Es wurden Software und Fotobücher von zwei extrem unterschiedlichen Anbietern getestet. Das Schlecker Fotobuch kommt von einer der größten Drogerieketten Europas mit über 13.000 Läden, das FotoInsight Fotobuch von einem Fotofachhändler aus dem Internet (http://fotoinsight.de). Beide Angebote wurden miteinander verglichen.

Das FotoInsight Fotobuch
FotoInsight bietet vom kleinen Büchlein im Postkartenformat mit Spirale über gebundene Fotobücher im quadratischen Format bis zum A4-Buch 48 verschiedene Varianten nach Größe und Format. Alle Bücher außer dem Postkartenformat gibt es mit Leineneinband (Rot, Blau oder Schwarz) und stabiler Klemmbindung oder im Softcover mit Ganzbild. Beide Einbandarten gibt es als 20x28cm (A4 hoch) grosses Buch oder 21cm quadratisch. Günstiger ist das Fotoheft mit gleicher Druckqualität aber Softeinband.

Gelassenheit in jeder Beziehung

Henning Matthaeis Bild

Eingetragen von Henning Matthaei. | Do, 2006-02-09 11:52

von Henning Matthaei:

Neulich trafen wir Freunde, deren Tochter gerade eine großartige Entdeckung gemacht hatte. Sie hatte ihren Schatten kennengelernt. Die Familie war einige Tage im Süden gewesen, wo im Winter die Sonne scheint (ach haben die es gut in Hessen...). Und dort hat die kleine Amanda zum ersten Mal in ihrem Leben festgestellt, dass sie ihren Schatten als ständigen Begleiter hat. Sie war hellauf begeistert und war nun ständig auf der Suche nach Lichtquellen, um ihren Schatten zeigen zu können.

Ein Schatten existiert, weil es das Licht gibt - ohne Licht kein Schatten. So wie jeder Mensch einen körperlichen Schatten besitzt, so gehört zu jedem von uns genauso unausweichlich ein psychologischer Schatten. Wir wissen, dass niemand über seinen körperlichen Schatten springen kann, aber die wenigsten wissen überhaupt von der Existenz des psychologischen Schattens.

Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen

Henning Matthaeis Bild

Eingetragen von Henning Matthaei. | Mi, 2006-02-08 15:43

Henning Matthaei:

Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen

Passen Männer und Frauen überhaupt zusammen?

Oder ist es ein hoffnungsloses Unternehmen, den Wunsch nach Geborgenheit und die Lust auf Freiheit zusammenzuzwingen? Wenn offensichtlich nicht einmal guter Sex ausreicht, was brauchen Männer und Frauen dann, um miteinander auszukommen?

Eine alte Volksweisheit sagt:

»Wenn eine Frau einen Mann heiratet,
dann glaubt sie,
daß er sich verändern wird,
aber er tut es nicht.
Wenn ein Mann eine Frau heiratet,
dann glaubt er,
sie bleibt wie sie ist,
aber sie tut es nicht.«

Die Scheidungsrate senken:
Das Geheimnis des Zusammenlebens von Mann und Frau

Leider erfahren die meisten Menschen diese Wahrheit erst, wenn sie bereits verheiratet sind oder sich auf eine feste Partnerschaft eingelassen haben. Die meisten Männer und Frauen, die zusammenleben, sind viel zu wenig darauf vorbereitet worden, dass es im Zusammenleben von Männern und Frauen einige schwierig zu umschiffende Klippen gibt. Wenn ich im folgenden allgemeine Aussagen über Männer und Frauen mache, bitte ich darum, diese als Annäherungen zu betrachten und nicht als ausschließliche Wahrheit.

Wenn man weiß, daß für das Leben in einer Partnerschaft beinahe keine Vorbereitungen mehr getroffen werden, dann kann die hohe Scheidungsrate kaum noch überraschen. Idealerweise sollten Männer und Frauen vor Beginn einer langfristigen Beziehung eine Art Vorbereitungsphase für die Partnerschaft durchlaufen. Wir machen Führerscheine, um im Straßenverkehr keine Gefahr für uns selbst oder für andere darzustellen. In die Beziehungen zum anderen Geschlecht geraten wir dagegen meist ohne hilfreiche Hinweise von erfahrenen und in zwischenmenschlichen Beziehungen erfolgreichen Vorbildern.

k.A.

BMW und Ricoh bereits nach wenigen Tagen wieder im Google Index

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Eingetragen von Alexander Dort. | Mi, 2006-02-08 08:48

Wie seit kurzem feststeht sind die Seiten BMW.de und Ricoh.de, die Google am Wochenende aus dem Index verbannte, bereits wieder aufgenommen.

Matt Cutts, verantwortlicher Softwareentwickler bei Google hierzu: "I appreciate BMW’s quick response on removing JavaScript-redirecting pages from BMW properties. The webspam team at Google has been in contact with BMW, and Google has reincluded bmw.de in our index. Likewise, ricoh.de has also removed similar doorway pages and has been reincluded in Google’s index."

Google hat nicht nur die Seiten reincludiert sondern auch die Backlinks der Seiten sowie den zugehörigen PageRank wieder auf den alten Stand gesetzt, was bisher bei wieder aufgenommenen Seiten anderer Unternehmen meist ein recht langwieriges Procedere war.

Matt hatte für 2006 eine verstärkte Kontrolle von nichtenglischen Seiten auf Konformität zu Googles Webmaster Guidelines vorausgesagt und die prominentesten Erstlingsopfer in Deutschland waren automobile.de, BMW.de und Ricoh.de. Insbesondere BMW hatte hier sehr schnell reagiert und die vermeintlichen Cloakingseiten umgehend überarbeitet. Gerüchten zufolge soll BMW bereits im November von Google über eine mögliche Sperrung der Seiten informiert worden sein, was die Frage aufwirft, wieso BMW hier tatsächlich wartete, bis die Seiten von Google excludiert wurden. Der Verdacht liegt somit nahe, dass es sich bei diesem Vorgehen beider Parteien eventuell um einen marketingträchtigen Deal gehandelt haben könnte. Kaum eine Meldung ist dieser Tage im deutschsprachigen Internet schneller verbreitet worden und somit kann BMW sich sicherlich über einen recht hohen Traffic der deutschen Seite und ein nahezu kostenloses Flächenmarketing freuen und Google hat hier mit einem Schlag nahezu alle SEOs und Webmaster erreicht um die neue, resolutere Marschrichtung bekannt zu machen.

Ob Deal oder nicht, eines erscheint mir hierbei ein wichtiger Faktor zu sein: Google setzt zukünftig wieder verstärkt auf Qualität und möchte auch seinen nichtenglischen Nutzern optimale Suchergebnisse liefern. Dass dies nur mit konsequenter Haltung möglich ist, sollte wohl jedem klar sein. Somit werden sich einige Suchmaschinen-Optimierer nun auch in Deutschland wieder warm anziehen müssen, wenn sie die Seiten ihrer Kunden nicht zum Cutt'schen Abschuss freigeben wollen und damit größeren Schaden anrichten, als einfach mal die Finger von oftmals fragwürdigen "Optimierungen" zu lassen!

Alexander Dort
Social Business Club

( Caption: Germany | Internet | Kolumne )

Google kickt BMW aus dem Index

Alexander Dorts Bild

Eingetragen von Alexander Dort. | So, 2006-02-05 16:06

Saarbrücken, 05. Februar 2006 - Der Suchmaschinenanbieter Google hatte bereits seit längerem angekündigt, verstärkt gegen Webspamer auch in nichtenglischen Regionen vorzugehen. Als eine der ersten prominenten Seiten hat es nun die deutsche Seite www.bmw.de der Bayerischen Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW AG) getroffen.

Wie in Matt Cutts Blog, dem verantwortlichen Softwareentwickler bei Google, nachzulesen ist, war Grund des Anstoßes ein von den BMW SEOs integriertes JavaScript, das unsichtbar für den gemeinen User dutzende von Suchworten wie Gebrauchtwagen, Neuwagen, etc. in die Seiten integrierte um die Platzierung in Suchmaschinen zu verbessern. Laut Cutts widerspricht ein solches Vorgehen jedoch der obersten Direktive Googles, den webmaster quality guidelines - von Google erarbeitet um den Nutzern dieser Suchmaschine optimale Ergebnisse zu liefern. Seit Sonntag ist die deutsche BMW Seite nun nicht mehr im Google Index zu finden und für die Bavaren kommt es sogar noch eine Nummer härter: der PageRank für BMW.de, welcher als Indikator für die Relevanz einer Seite im Netz steht und bekanntermaßen einer der höchsten PRs in Deutschland war, ist von Google auf Null zurückgesetzt worden. Ein Statement von BMW zu diesem Vorfall gibt es bisher noch nicht.

Neben BMW hat es vor kurzem auch automobile.de ähnlich hart getroffen. Hier sind jedoch bereits Verhandlungen zwischen dem Anbieter für Online-KFZ-Handel und Google im Gange und automobile.de hat hier auch bereits Abhilfe für diverse Mängel aus Googles Sicht geschaffen.

Google wird seinen "Frühjahrsputz" nach eigenen Angaben in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, China und allen anderen Ländern fortsetzen. Englischsprachige Seiten werden bereits seit langem nach diesem Schema geprüft und somit sollte ein derartiges Vorgehen Googles nur konsequent sein. Dass Google keine Ausnahmen machen wird, sollte an dem Beispiel BMW wohl deutlich geworden sein und nach Angaben Cutts, wird einer der nächsten Lösch-Kandidaten die deutsche Seite des japanischen Kamera- und Bürogeräteherstellers Ricoh sein.

Somit seien alle SEOs gut beraten, sich die Webmaster Quality Guidelines von Google genau anzusehen und diese bei der von Kunden meist teuer bezahlten Suchmaschinenoptimierung zu befolgen. Ein Verlust des teuer erwirtschafteten PageRanks oder eine komplette Sperrung von Seiten aus dem Google Index kann für viele Unternehmen Existenz bedrohende Auswirkungen haben und ich persönlich möchte derzeit nicht in der Haut des zuständigen SEOs bei BMW stecken!

Social Business Club
Alexander Dort

( Caption: Kolumne )
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